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    08.01.2017 Feuer zerstört Mehrfamilienhaus

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    Sprötze. Ein Feuer hat am Samstagnachmittag ein Mehrfamilienhaus in Sprötze unbewohnbar gemacht. Die Bundesstraße 3 musste wegen der Löscharbeiten voll gesperrt werden.


    Kurz nach 13 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Sprötze und Trelde von der Leitstelle in Winsen zu dem Feuer alarmiert. Die ersteintreffenden Kräfte fanden an der Einsatzstelle ein älteres Mehrfamilienhaus vor. Aus einer rückwärtigen Wohnung im Erdgeschoss schlugen meterhohe Flammen, die bereits den Dachstuhl in Brand gesetzt hatten. Da zunächst unklar war, ob der Mieter der Wohnung sich noch im Gebäude befand, veranlasste der stellvertretende Stadtbrandmeister Christian Matzat aus Trelde als Einsatzleiter die Nachalarmierung des Rettungsdienstes und der Freiwilligen Feuerwehr Welle.
    Zudem gingen Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz in das Gebäude vor, konnten jedoch keine Person finden. Wie sich später herausstellte, war der Bewohner zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht zuhause. Alle anderen Bewohner des Hauses konnten das Gebäude unverletzt verlassen.

    Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden die Feuerwehr Buchholz mit der Drehleiter und weiteren Atemschutzgeräteträger der FF Kakenstorf nachalarmiert. Über die Drehleiter wurden große Bereiche des hartgedeckten Daches aufgenommen, um den Brand von oben bekämpfen zu können und versteckte Brandnester zu lokalisieren. Gleichzeitig erfolgte ein Innenangriff, bei dem es den vorgehenden Trupps schließlich gelang, die Ausbreitung des Feuers zu stoppen und es abzulöschen.
    Um die Versorgung der Einsatzstelle mit Löschwasser sicherzustellen wurde eine Schlauchleitung über Länge von ca. 300 Meter aufgebaut. Behindert wurden die Anfahrt zur Einsatzstelle sowie die Löscharbeiten durch den kurz vor der Alarmierung einsetzenden Eisregen, der die Straßen in eine Rutschbahn verwandelte. Noch während des Einsatzes wurde die vereiste Fahrbahn durch Mitarbeiter des Buchholzer Bauhofes mit Tausalz abgestreut.
    Da das Gebäude durch Feuer, Rauch und Löschwasser zur Zeit unbewohnbar ist, kümmerte sich die Stadt Buchholz um die Unterbringung der zehn Hausbewohner.

    Beobachtet wurde die Arbeit der über 70 Einsatzkräfte vom stellvertretenden Abschnittsbrandmeister „Heide“ Jonny Anders sowie Buchholz‘ Stadtbrandmeister André Emme.
    Die aufwändigen Nachlöscharbeiten dauerten noch bis in den späten Abend an.


    Bericht: mwi, KPW-V Lk. Harburg
    Bilder: mwi, KPW-V Lk. Harburg, swi